Unsere Tätigkeitsfelder

 

 

Die Bürgerinitiative Rund um St. Josef ist seit den 1970er Jahren im Josefsviertel tätig, einem Stadtteil in der südwestlichen Innenstadt Krefelds, der von einer hohen Bevölkerungsdichte, einem hohen Ausländeranteil sowie fehlenden Kommunikationsmöglichkeiten für jung und alt geprägt ist. Auf Betreiben der Bürgerinitiative wird 1977 die Corneliusstraße, die zusammen mit der Josefschule und der Josefkirche eine typische Stadtanlage des ausgehenden 19. Jahrhunderts bildet, zu einer verkehrsberuhigten Spiel- und Freizeitanlage umgewandelt, die seither von den Bewohnern vielfältig genutzt werden kann. Seit Mitte der 1990er Jahre steht der Bürgerinitiative das umgebaute Haus Corneliusstraße 43 als städtische Begegnungsstätte für ihre Aktivitäten zur Verfügung.

Als konfessionell und politisch ungebundene Einrichtung nimmt die Bürgerinitiative wichtige soziale und kulturelle Aufgaben im Josefsviertel wahr. Unter dem Dach der Bürgerinitiative sind folgende Tätigkeitsfelder vereint:

Kindergarten Dreikönigenstraße (Bis Juli 2016)
Jugendfreizeitstätte (Offene Kinder- und Jugendarbeit)
Jugendkunstschule, Ganztag an Schulen, Ganztag am Fichte-Gymnasium
Familien- und Weiterbildungsstätte

Kindergarten (Bis Juli 2016)
Der Kindergarten der Bürgerinitiative Rund um St. Josef wird 1981 vom Landesjugendamt anerkannt. Er besteht zunächst aus einer Gruppe mit zwanzig Kindern und ist in provisorischen Räumen auf der Südstraße, der Corneliusstraße und der Steinstraße untergebracht. Die Kinder kommen aus dem Josefsviertel. Der Kindergarten ist international; Kinder deutscher und anderer Herkunft spielen und lernen gemeinsam. Integration von Kindesbeinen an. Zusammen mit engagierten Eltern setzt sich die Bürgerinitiative für weitere Kindergartenplätze im Josefsviertel ein. Ende 1997 übernimmt die Bürgerinitiative die Trägerschaft über eine  dreigruppige Kindertagesstätte auf der Dreikönigenstraße, die über 60 Kindern einen Kindergartenplatz bietet.
Ab dem 1.8.2016 hat der Kindergarten mit der MUMM-Familienservice gGmbH einen neuen Träger. Aus dem Kindergarten der BI wird „Mumm-Kids„. Bürgerinitiative und MUMM werden eng miteinander kooperieren.

Jugendfreizeitstätte
Die Bürgerinitiative Rund um St. Josef ist seit den 1970er Jahren in der offenen und kulturellen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der südwestlichen Innenstadt aktiv: Täglicher offener Spielkreis für Kinder, Hausaufgabenhilfen, Spielausgabe, Jugendtreff, Teestube für Jugendliche, Gruppenangebote (Sport, Film, Disco, St. Josef Devils, Mädchengruppen). Seit 1990 ist die Jugendfreizeitstätte vertraglich als Schwerpunkteinrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit für die südwestliche Innenstadt zuständig.

Jugendkunstschule
Im Rahmen ihrer Jugendkunstschularbeit spricht die Einrichtung junge Menschen in ihrer ganzen Persönlichkeit an, fördert die Eigenaktivität und ermuntert zum gemeinsamen Handeln. Selbermachen ist besser als konsumieren: Unter diesem Motto können Kinder und junge Menschen malen, musizieren, werken, tanzen und vieles andere mehr.

Die Bürgerinitiative Rund um St. Josef ist seit 2011 verantwortlich für die Ganztagsbetreuung am benachbarten Fichte-Gymnasium und etabliert hier ein qualifiziertes Betreuungs- und Kurssystem mit dem Schwerpunkt im Bereich der kulturellen Kinder- und Jugendbildung.

Familien- und Weiterbildungsstätte
Das Bildungswerk der Bürgerinitiative ist seit 1982 als anerkannte Einrichtung der Weiterbildung tätig. Zahlreiche Mitarbeiter und Honorarkräfte wirken seither an einem breit gefächerten Kursprogramm zur gesundheitlichen, kulturellen, politischen und personenbezogenen Weiterbildung mit.

Ende 1991 wird das Familienbildungswerk als zusätzliche Einrichtung der Weiterbildung anerkannt. Schwerpunkte sind Kurse rund um die Geburt, Eltern-Kind-Gruppen und -Kurse, Kreativangebote, Vorträge und Seminare für Eltern und Familien. Seit 1995 ist die Einrichtung vom Land, seit 1999 auch von der Stadt Krefeld gefördert.

Als Familien- und Weiterbildungsstätte werden beide Einrichtungen im Jahr 2001 zusammengelegt. Mit der Stadt Krefeld schließt die Bürgerinitiative im Jahr 2002 einen Vertrag ab und kann damit die Arbeit dauerhaft auf eine verlässliche Grundlage stellen.