BuT-Projekt "Sprache macht stark"

 
Kurs-/­Veran­staltungs­nummer: 121
Leitung: Cigdem Yikar
Andrea Schmidt-Fuhrmann
Ellen Schulze
Alter, Zielgruppe: 2 bis 6 Jahre
Räumlichkeiten: Gruppenraum Prinz-Ferdinand-Schule (Google-Maps)
Zeitraum: Mo - Do, 01.02.2017   - 13.07.2017
Zeiten: 9 - 12.15 Uhr
Tage, (U)Std.: 65 Tag(e), 195 (U)Stunden
Kosten: 0,00 Euro (Gefördert aus BuT-Mitteln der Stadt Krefeld)
Kategorie(n): Medien, Theater, Sprachförderung, Lesen
Josefsviertel, Samtweberviertel, Nachbarschaft
Direktanmeldung in der Einrichtung
Ein Kooperationsprojekt der Bürgerinitiative Rund um St. Josef und der Volkshochschule Krefeld, gefördert aus Mitteln des Bildungs- und Teilhabepaketes (BuT). Es richtet sich an Kinder von Teilnehmerinnen an den Integrationskursen der VHS Krefeld. Die Kinder können direkt bei der VHS oder in unserem Büro angemeldet werden. Der Einstieg ist, sofern Plätze frei sind, jederzeit möglich.

Sprache macht stark. Von Anfang an.

Sprache durchzieht das Handeln von Kindern jederzeit und überall. Sie ist für sie der Schlüssel zum Entdecken der Welt. Kinder erfahren etwas darüber, wie ihre Umgebung beschaffen ist und was andere Menschen denken und fühlen. Kinder lernen den Satzbau, die Wörter und die Grammatik; sie bauen ihr sprachliches Können dabei Tag für Tag mehr aus. Das ermöglicht es ihnen, die Welt zu verstehen, sich in ihr einzubringen und sie zu gestalten. Kinder lernen Sprache am besten im persönlichen Kontakt und orientieren sich an Sprachvorbildern.

Sprachkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation für die Persönlichkeitsentwicklung und eine der wichtigsten Voraussetzungen für den schulischen und beruflichen Erfolg sowie die gesellschaftliche Integration. Altersgemäße Sprachkenntnisse sind schon im Elementarbereich wichtig, damit Kinder von Anfang an gleiche Bildungschancen haben. Vielen Problemen, die durch mangelnde Teilhabe an der Sprach- und damit auch an der Kulturgemeinschaft entstehen, kann durch Sprachförderung vorgebeugt werden. Diese sollte so früh wie möglich beginnen und in den Alltag integriert sein. Bedeutsame Personen für das Kind wie Eltern, aber auch vertraute Erzieherinnen und Erzieher sollten aktiv in den Förderprozess einbezogen werden.

Je früher, desto besser!

Je früher Kinder mit einer zweiten Sprache in positiven Kontakt kommen, desto besser können sie die Möglichkeiten des Gehirns, neue Sprachen zu speichern, nutzen.

Je mehr, desto besser!

Je größer der Sprachinput ist, je häufiger die Wiederholungen sind und je vielfältiger das sprachliche Angebot ist, desto schneller können Kinder sprachliche Strukturen erkennen und verinnerlichen.

Je positiver, desto besser!

Je eher Kinder erfahren, dass ihre sprachlichen Fähigkeiten wertgeschätzt werden, desto eher werden sie Sprache auch produzieren. Sie erfahren, dass sie sich mit Sprache anderen mitteilen können und dass sie mit Sprache die Welt entdecken und in ihr handeln können.

Das Projekt setzt noch vor dem Eintritt in die Kita mit der Sprachförderung an. Maximal 12 Kinder, die wegen ihres Alters oder wegen fehlender Plätze noch keine Kindertageseinrichtung besuchen, können teilnehmen. Ihre Mütter besuchen in unmittelbarer räumlicher Nähe einen Integrationskurs. Die Sprachförderung wird angeleitet von einer ausgebildeten Fachkraft, die im Wechsel von zwei Hilfskräften unterstützt wird. Das Projekt erstreckt sich über den Zeitraum von zwei Jahren und findet an vier Vormittagen (Montag bis Donnerstag) in der Woche in der Zeit von 9 bis 12.15 Uhr statt.

Parallel dazu erweitern die Mütter ihre eigene Sprachkompetenz in einem Integrationskurs und gewinnen an Sicherheit im sprachlichen Umgang mit ihren Kindern. Der Einbezug der Mütter in die frühkindliche Sprachförderung ermöglicht den Kindern einen sanften und fließenden Übergang in den Kindergarten.

Direktanmeldung in der Einrichtung

Suchbegriffe zu diesem Kurs: Josefsviertel, Samtweberviertel, Rund um St. Josef