Der Weg des Papiers

 
Kurs-/­Veran­staltungs­nummer: 521
Projektleiterin: Sonia Ruskov
Alter, Zielgruppe: 6. - 8. Schuljahr
Räumlichkeiten: Fichte-Gymnasium (Google-Maps)
Zeitraum: Di, 05.09.2017   - 30.01.2018
Zeiten: 13.55 - 15.25 Uhr
Tage, (U)Std.: 17 Tag(e), 34 (U)Stunden
Kosten: 0,00 Euro
Kategorie(n): Ganztag am Fichte-Gymnasium
Bildnerisches Gestalten, Kreativkurse, Projekte
Anmeldung bitte direkt (im Ganztag) an der Schule
Das Projekt bietet den Schülern die Möglichkeit, durch die Jahrhunderte zu wandern. In unserer dreidimensionalen Arbeit fließen manche ursprüngliche Techniken aus der langen Geschichte des Papiers ein (von der japanischen Faltkunst des neunten Jahrhunderts "Origami" bis zur persischen Kunst des Papierschnitts im 16. Jahrhundert).

Das Hauptthema ist Papier zu betrachten als eigenständiges, plastisches Material. Die Schüler bearbeiten Papier nicht flächig, wie das Auge es normalerweise wahrnimmt, sie lernen viel über die Art und Techniken der plastischen Papiergestaltung. Für die Bemühungen, das Papier aus der Eindimensionalität zu erlösen, benutzen sie einfache Materialien: Zeitungen, Eierkartons, Servietten, Papiertüten, Verpackungen, Papierschnipsel sowie Kleisterpulver. Dabei ist die Farbe (Aquarell, Acryl) ein wichtiges Element.

1.) Die erste Aufgabe ist, Farbstrukturen im Papier zu schaffen: Das Bemalen von Papierbändern in ausgewählten Farben, dann folgt das Zurechtschneiden der Bänder und anschließend das Zusammenflechten. Am Ende entstehen dekorative Wandobjekte.

2.) Die gefärbten, zurechtgeschnittenen Papierstreifen werden dicht aufeinander geklebt und in einem Stützrahmen befestigt. Die vielen Papierstreifen wirken dann von der Seite aus gesehen ungewohnt für das Auge und werden am Anfang nicht als Papier wahrgenommen. So schaffen die Schüler eine andere Art von Werken, die man an der Wand aufhängen kann. Durch das Stapeln von Papier werden ganz neue Türen der Papiergestaltung geöffnet.

3.) Durch zusammengerolltes Papier kann man erstaunliche Sachen bauen, wie zum Beispiel Kerzenständer, Schalen und andere Gegenstände.

4.) Papiermache wie Kaschiertechnik: Man tränkt die Papierstreifen mit Kleister und beklebt die ausgewellte Form (die Form muss vorher isoliert werden). Dann muss man trocknen, ausschneiden, färben.

5.) Papiermache aus knetfähiger Masse: Man formt aus dieser kleine Figuren (die Masse eignet sich gut für Handpuppen). Nach dem Trocknen kann man die Figuren bunt bemalen.

Papier ist ein Stoff, der die Entdeckung unerwarteter Emotionen und inspirierende Herausforderung schenkt. Die Schüler werden in eine neue Welt, in die Welt der Papier-Kunst hineingeführt und gezielt gefördert.

Anmeldung bitte direkt (im Ganztag) an der Schule

Suchbegriffe zu diesem Kurs: Ganztag an weiterführenden Schulen