Graffiti mal anders, Ausstellung

 
Kurs-/­Veran­staltungs­nummer: 145 A
Projektleitung: Christian Dünow
Alter, Zielgruppe: 10 bis 14 Jahre
Räumlichkeiten: Haus Corneliusstraße 43 (Google-Maps)
Zeitraum: Sa, 06.07.2019   
Zeiten: ab 14 Uhr
Tage, (U)Std.: 1 Tag(e), (U)Stunden
Kosten: 0,00 Euro
Kategorie(n): Kulturrucksack
Bildnerisches Gestalten, Kreativkurse, Projekte
Für dieses Angebot ist keine Anmeldung erforderlich.
In nur einer Woche entsteht eine ganze Installation und Skulpturen-Ausstellung aus Holz auf dem Platz auf der Corneliusstraße, in Anlehnung an Arbeiten von Alexander Calder oder auch Alex “Hense” Brewer.

Das Angebot ist offen und niederschwellig angelegt. Die Jugendlichen können an unterschiedlichen Stellen andocken und sich langsam neuer Bereiche bemächtigen.

Die Jugendlichen setzen sich mit dem Platz und dem Gebäude der Bürgerinitiative Rund um St. Josef auseinander und entwickeln eigene, mobile Holzinstallationen, die auf dem Platz und auf den Balkonen des Gebäudes installiert werden. Mit kleineren Arbeiten führen sie die großen Werke auf dem Platz auch in den Räumen des Jugendtreffs fort.
Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Platz und der Bürgerinitiative öffnet die Wahrnehmung für das eigene städtische Umfeld, die aktive Gestaltung ermöglicht eine neue Identifizierung, schafft Momente der Selbstwirksamkeit.

In der konkreten Arbeit setzen sich die Jugendlichen zunächst mit den Möglichkeiten der Holzbe- und Verarbeitung auseinander, lernen stabile Konstruktionen zu planen und zu bauen. Durch den ergebnisoffenen Ansatz entstehen abstrakte Kunstwerke, die sich jeglicher bekannter Bewertung entziehen. Die Jugendlichen erfahren: Alles ist möglich und ich kann es umsetzen!

Die so entstandenen Installationen werden anschließen mittels Techniken des Graffiti farblich gestaltet. Die Teilnehmer experimentieren mit Farbverläufen auf Rundhölzern und Platten und entwickeln eigene Farbkonzepte, die sie dann umsetzen.

Alles was sie tun, tun sie gemeinsam! Das Bauen und Gestalten gelingt nur in der Arbeit miteinander. Die Jugendlichen lernen sich in einem neutralen Kontext neu kennen und erfahren Kooperation als notwendige und gewinnbringende Einstellung.

Das Projekt findet draußen auf dem Platz statt. Andere Kinder, Jugendliche und Anwohner können den Prozess begleiten. Es entstehen Räume für Gespräche, die über die Arbeit und den Platz hinausweisen können und den Jugendlichen das Gefühl geben, selber einmal „Experte“ und vor allem ein Teil unserer Gesellschaft zu sein.

Die Arbeiten werden am Samstag bei einer großen Ausstellungeröffnung der Öffentlichkeit präsentiert. Die Arbeiten in den Räumlichkeiten und auf den Balkonen der Bürgerinitiative bleiben auch nach der Ausstellung hängen. Die mobilen Kunstwerke im Außenbereich werden bei zukünftigen Veranstaltungen auf dem Platz eingesetzt.
Projekt im Rahmen des Landesprogramms Kulturrucksack NRW

Für dieses Angebot ist keine Anmeldung erforderlich.